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Squozybo und Rabula im Zirkus

Teil 01

Zur Ferienzeit veranstaltete der Zirkus außerhalb der Stadt ein tolles Kinderfest. Die Stadt stellte dem Zirkus eine Wiese für das große Zelt zur Verfügung.

Auf einem Ausflug im VW, mit Squozybo und Rabula im Fond, entdeckten die Familie von Dokka den Zirkus.

„Ach bitte lieber Vater" stimmten beide Kinder, Dominik und Doreen, gleichzeitig ein „wir wollen in den Zirkus. Squozybo kann dort als Künstler auftreten. Schließlich und endlich hat er soooo lange geübt."

Vater lachte und sagte: „Genau, das war auch meine Idee. Kommt wir wollen mal hineingehen. Ob Squozybo auftreten kann, das liegt am Direktor, nicht an mir."

Sie schauten sich das Programm an. Ach war das Lustig:

Bevor der Clown kam sprach ein kleines Mädchen ein Gedicht:

Im Zirkus sind die Artisten zu Haus.

Bringen stolz ihr Programm heraus

Da gibt es Menschen und Tiere, ach ist das schön.

Der Clown, mit roter Nasenknolle, wunderschön

Auf dem Kopf, er verdeckt die kahle Stelle

Ein schwarzer Hut, mit rotlockiger Welle.

Mit seinen überdimensionalen Schuhen braucht er Platz

Ein - richtig - lustiger – Hosenmatz

Hinter seiner Maske gibt’s kein ach und weh.

Er weiß: die Schau muß immer weitergeh'n.

Drum gibt er sein Bestes fürs Publikum

Ein jeder lacht sich gerne krumm. 2)

Nach der Vorstellung sprachen sie mit den Artisten. Diese holten den Direktor.

Sie machten Squozybo mit dem Zirkusdirektor bekannt und zeigten ihm die Kunststücke, die Squozybo schon beherrschte. Der Direktor sah auch was der Kolkrabe konnte, weil dieser genau zugehört hat und ebenfalls Kunststücke zeigte.

Nach langem überlegen wurde Squozybo mit Rabula und dem VW in das Programm aufgenommen. Rabula sollte während dessen auf Squozybo’s Schulter sitzen.

Squozybo war sehr stolz darauf. Er übte nun noch mehr und noch länger sein Trompetensolo. Er zählte die Tage bis seine erste Vorstellung stattfand. Rabula trainierte ebenfalls. Schultersitzen und Umherfliegen von einer Person zur Anderen.

Endlich war es soweit. Der VW wurde mit einem extra für die Vorstellung genähten Vorhang aus grünem Stoff mit roten Punkten bedeckt. Der Doktor fuhr mit dem VW an den Rand der Manege.

Es ertönte eine Signal aus dem Innern des VW. Dann streckte Squozybo, so weit wie möglich, seinen zerquetschten, Ziehharmonika-Rüssel zum Dach hinaus. Er winkte in die Runde. Die Kinder und Zuschauer waren begeistert. Sie klatschten Beifall und fingen zu rufen an.

Squozybo komm heraus! - Squozybo komm heraus!

Squozybo‘s kleiner Kopf wurde aus dem Verdeck sichtbar und er lies leise Töne aus seinem zerquetschtem Rüssel ertönen. – Teteretäää - Er winkte und blinzelte und verschwand im Innenraum seines Gefährt.

Als nächstes kam der Schnabel von Rabula zum Vorschein. Mit seinem rechten Flügel winkte er im Zirkuszelt. Dann verschwand er wieder im Innenraum.

2) Gedicht © Obermaier Brigitte 22.12.1998 bei Squozybo und Rabula im Zirkus

Text © Obermaier Brigitte 22.12.1998 Teil 01

Squozybo und Rabula im Zirkus

Kinder 12 ER06

Squozybo und Rabula im Zirkus

Teil 02

Die Kinder jubelten. Sie riefen abwechseln im einstimmigen Chor:

„Squozybo und Rabula,

Trompeten und trallula!"

Es sollte es heißen: Laßt Euch sehen.

Doch zuerst kamen die beiden Kinder dran. Machten artig eine Verbeugung.

Doreen rief Squozybo. Sie machte eine einladende Handbewegung und lächelnd sagte sie: ‚Verehrtes Publikum – darf ich Euch vorstellen: Unser Ziehharmonika-Elefant Squozybo mit seinen neuesten Kunststücken!‘

Dominik pfiff Rabula hervor.

Daraufhin stieg Squozybo stolz aus dem VW. Auf der Schulter saß Rabula. Beide umrundeten das Gefährt wie geplant

Da flog Rabula im Zirkuskreis umher. Landete in oberster Reihe und krächzte.

Dominik begrüßte nun die Gäste: ............ Willkommen in unserer Schau.

Doreen erwiderte stolz: ..... Wir sind nicht dumm, wir sind besonders schlau.

Dabei deutete Dominik auf Rabula und sagte: „Rabula wird nun umherfliegen und alle Kinder einzeln begrüßen."

Gesagt getan. Rabula verstand die Anweisung und setzte sich auf jede einzelne Kinderschulter. Ängstlich und freudig wurde er begrüßt. Man streichelte ihn und als er fertig war flog er zu Squozybo.

Doreen stand bei Squozybo. Sie nahm zärtlich den Rüssel in die Hand, streichelte darüber und gab das Signal zum ersten eingeübten Trompetensolo

Squozybo hatte gründlich geübt. Stolz fing er leise zu blasen an. Immer lauter wurden seine Töne.

Squozybo deutete mit seiner Trompete die vier Himmelsrichtungen an. Sobald er in eine Richtung blies, flog Rabula bis zum oberen Zeltrand und wieder zurück.

Er wiederholten dies nach Osten, Süden, Westen und Norden hin.

Und in alle Himmelsrichtungen erschallten die Klänge.

Zum Schluß stiegen alle wieder in den VW hinein. Zusammen verließen sie die Manege. Sprechchöre und Applaus begleiteten die Truppe hinaus.

Die Kinder waren begeistert.

Strahlende Kinderaugen und der Beifallsorkan bewiesen es.

Nach dem Zirkusauftritt wurden sie vor dem Zelt umringt. Erhobenen Hauptes blies Squozybo noch einmal eine Tonfolge. Rabula lies sich, genau wie Squozybo streicheln. Dominik versprach den Kindern, das der kleine Elefant für das Herbstfest ein neues Solo einstudiert.

Autogramme mit dem Squozybo-Rüssel- und Rabula-Schnabel-Druck wurden verteilt.

Zum Schluß wurde der rote VW bewundert.

Nur ob sein Fahrzeug, der rote VW zum Herbstfest noch paßte, das ist fraglich.

Denn es ist ja bekannt. Elefanten werden größer. Nur Rabula wird die gleich Größe beibehalten.

Noch lange sprachen die Kinder von diesem Sommerfest.

Text © Obermaier Brigitte 22.12.1998 Teil 02

Squozybo und Rabula im Zirkus

Kinder 12 ER06

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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